Francky
Der Rhythm 'n Blues-Sänger im Christians-Villen-Restaurant


Red.: Francky, wie lange machen Sie schon Musik und woher kommt Ihre Leidenschaft zu Rhythm 'n Blues?
Francky: Schon eine halbe Ewigkeit (lacht). Wir hatten immer ein Piano zu Hause, mit vier Jahren habe ich angefangen Klavier zu spielen. Mein Großvater spielte Piano, mein Vater auch. Die Musik wurde mir sozusagen in die Wiege gelegt und ich habe gelernt, Freude daran zu finden.

Red.: Man sagt: „I’ve got the Blues in my blood“, trifft das auch auf Sie zu?
Francky: Das ist ein Volltreffer! (lacht)

Red.: Sie singen und sprechen nicht nur Englisch und Deutsch sondern auch Französisch, können Sie noch mehr Sprachen?
Francky: Ich habe durch meine Reisen viele Sprachen gelernt. Ich spreche neben Französisch, Englisch und Deutsch auch ein wenig Spanisch und Italienisch, nicht viel, aber singen und mich verständigen kann ich in allen fünf Sprachen.

Red.: Was mögen Sie am liebsten an Ihrem Beruf?
Francky: Ich treffe viele unterschiedliche Menschen. Das Schönste ist, wirklich nette Menschen zu treffen, denn es kann auch anders sein. Menschen aus der ganzen Welt kennenzulernen, Kulturen und Sprachen zu verstehen, das ist das Schönste für mich.

Red.: Wo haben Sie schon überall gesungen?
Francky: In vielen Ländern Europas, z.B. in der Schweiz, in Frankreich, Belgien, Italien, Spanien, Deutschland, in den Niederlanden usw. Dann habe ich in einigen Städten in den USA gespielt, wie Washington, New York und Miami. In meinen Augen, ist Miami der schönste Ort der Welt. Das Klima ist wie in Togo, nicht zu kalt und nicht zu warm, die Menschen sind immer gut gelaunt und haben eine sehr positive Einstellung. „Oh, I like Miami“!

Red.: Können Sie uns ein absolutes Highlight in Ihrer Musik-Karriere erzählen?
Francky: Mein absolutes Highlight war, als ich auf dem Blues-Festival in Chicago gespielt habe. In der Pause sah ich Ray Charles in der Menschenmenge stehen. Er kam zu mir rüber und fragte, wo ich her komme, ich sagte: „Aus Togo“. „Wo zum Teufel ist Togo?“, fragte er und lächelte. Diesen Moment werde ich nie vergessen. Ray Charles mein großes Idol.

Red.: Seit knapp 3 Monaten spielen Sie nun schon jeden Donnerstag von 20:00 bis 22:00 Uhr im historischen Gewölbekeller der Christians-Villen in Solingen. Was gefällt Ihnen hier besonders und warum lohnt es sich, donnerstags zu Ihrer Live-Show zu kommen?
Francky: Das Christians-Villen-Restaurant ist ein spezieller Ort, das Ambiente ist super, das Essen schmeckt sehr gut und die Gäste sind wirklich gut drauf. Ein besonderes Highlight für mich ist der Flügel im Christians-Villen-Restaurant. Es ist fantastisch, in einem Restaurant auf einem Flügel spielen zu können.
Donnerstags lohnt es sich auf jeden Fall zu kommen, denn wir machen gute Stimmung, die garantiert ansteckt. Es ist wie in dem berühmten Song: “Let the good times roll“!

Red.: Danke Francky, es war mir eine Freude!
Francky: Danke auch, bis Donnerstag!



Francky wurde in Lomé, der Hauptstadt von Togo, Westafrika geboren. 1983 machte sich Francky auf, die Welt zu erkunden. Er folgte seinem Traum und zog in das „Land der Freiheit“, Amerika. Anschließend reiste er nach Europa. Er verbrachte einige Zeit in Frankreich und Belgien, wo er Französisch lernte. Nun lebt er seit sechs Jahren mit seiner Familie in Deutschland.