Gabi Quittmann
Restaurant-Leiterin


Red.: Frau Quittmann, Sie sind – darf man das sagen? – ein „alter Hase“ im Gastronomie-Business.
G.Q.: Ja, ich glaube, das kann man wirklich sagen. Ich bin seit 26 Jahren als Gastronomin in Solingen und Umgebung selbstständig unterwegs – und habe schon einiges auf die Beine gestellt.

Red.: … und zwar?
G.Q.: Alles aufzuzählen würde zu lange dauern (lacht). Die meisten kennen sicher das Café Merlin oben an der Müngstener Brücke, das hatte ich 13 Jahre lang. In Monheim das Café Grenzenlos und zuletzt in Solingen das Stückgut in den alten Lagerhallen im Südpark. Und meinen Bedien-Service natürlich, den habe ich immer noch.

Red.: Ein Bedien-Service …?
G.Q.: Ja, das ist ein mobiles Service-Team für Feiern aller Art, vom privaten Geburtstag bis zur Firmenfeier.

Red.: Soviel Arbeit – bleibt da überhaupt noch Zeit für Hobbies?
G.Q.: Nicht viel, aber ich liebe es zu reisen. Fernweh ist mein zweiter Vorname. Sonne – Meer – fremde Kulturen kennenlernen – herrlich!

Red.: Seit Ende November leiten Sie das Christians-Villen-Restaurant und es läuft richtig gut. Was machen Sie anders als Ihre Vorgänger?
G.Q.: Puh, schwierige Frage. Ich mache es einfach „my way“. Nicht so steif, ein bisschen relaxt, dann sind auch die Gäste gut drauf. Wir haben ein echt nettes Publikum, quer durch alle Altersklassen, und alle kommen gerne wieder. Ist ja auch kein Wunder. Ich finde, das hier ist die schönste Location in ganz Solingen und Umgebung, allein vom Ambiente her. Und die Preise stimmen. Jetzt ist der schöne Sommergarten geöffnet, mitten in der Stadt und doch im Grünen – was will man mehr?

Red.: Na, dann hat Solingen ja jetzt eine gute Adresse mehr.
G.Q.: Das stimmt!

Red.: Vielen Dank für das nette Gespräch, Frau Quittmann. Weiterhin viel Erfolg!
G.Q.: Danke! Kommen Sie mal vorbei – am besten donnerstags, da spielt Francky seinen Blues …